Dr. Regina Henkel
Autor:
Regina Henkel

Sustainability leicht gemacht

江苏7位数开奖结果今天:6 grüne Projekte für den Sportfachhandel

排列五走势图带连线图 www.dcfy.net Nachhaltigkeit ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance. Wenn es um mehr Nachhaltigkeit in der Sport- und Bekleidungsbranche geht, wird meistens nur auf die Marken geschaut. Sie stellen nun mal die Produkte her. Aber auch H?ndler k?nnen etwas tun, um sich für eine bessere Umwelt zu engagieren. Mehr nachhaltige Marken einkaufen ist nur eine M?glichkeit davon. Sich an nachhaltigen Projekten beteiligen ist eine weitere. Wir stellen sechs Ideen vor,?die sich ohne viel Aufwand für jeden H?ndler umsetzen lassen.

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Nachhaltiges Projekt: Plogging - eine?Kombination aus?Joggen?und Müllsammeln.?

Umsatz für Umweltschutz: 1% for the planet

1% for the planet geh?rt zu den bekanntesten Umweltschutzinitiativen im Outdoorbereich. Dabei handelt es um ein Netzwerk von Gleichgesinnten, Unternehmen, Spendern und gemeinnützigen Organisationen, die mit ihrem regelm??igen Beitrag Umweltprojekte unterstützen. Ins Leben gerufen wurde die Initiative 2002 von dem Gründer von Patagonia, Yvon Chouinard.

Patagonia spendet schon seit 1985 einen Prozent des Gesamtumsatzes oder zehn Prozent des Gewinns - je nachdem welcher Betrag h?her ist - für Umweltprojekte. Mittlerweile z?hlt das Netzwerk 1.800 Mitglieder in über 45 L?ndern und spendet j?hrlich für etwa 1.500 gelistete Umweltschutzorganisationen. übrigens: Die H?lfte der Ein-Prozent-Forderung l?sst sich beispielsweise auch durch Mithilfe bei Aktionen einl?sen.

Je mehr Sport, desto mehr Geld flie?t in ein soziales Projekt: die Aidletics App.
Je mehr Sport, desto mehr Geld flie?t in ein soziales Projekt: die Aidletics App.

Sport als Motivator für soziale Projekte: Aidletics

Aidletics ist eine Betriebsgesundheitsma?nahme in Kombination mit sozialem Engagement, frei nach dem Motto ?Sport bedeutet Gutes für Dich ... und jetzt auch für andere!“ Aidletics ist eine App, mit der Unternehmen ihre Mitarbeiter zum Sport motivieren k?nnen, indem sie für jede geleistete Sporteinheit für ein soziales Projekt spenden. Den Empf?nger der Spende w?hlt der Mitarbeiter. Damit wird einerseits der Sport der Mitarbeiter belohnt und gleichzeitig Gutes getan. Wer mag, kann das Projekt auch auf seine Kunden ausweiten!

Alte Sonnenbrillen für arme Bergv?lker: Shades of Love

Shades of Love ist ein Hilfsprojekt für die Einwohner der Hochgebirgsregionen im Himalaya und in den Anden, die an Blindheit oder anderen Augenkrankheiten leiden. Die Idee dazu stammt von Jürgen Altmann aus München. Seit 2009 sammelt Altmann neue und gebrauchte Sonnenbrillen für die arme Bev?lkerung in diesen sehr hoch gelegen Regionen und organisiert zudem in Zusammenarbeit mit Augenkliniken kostenlose Operationen. Fast 80 Prozent der Bev?lkerung leidet an schweren Augenerkrankungen und –entzündungen, die mit Sonnenbrillen vermieden werden k?nnten. Bis M?rz 2018 konnte 123.430 Menschen geholfen werden. H?ndler k?nnen mitmachen, indem sie selbst zur Sammelstelle werden und Kunden dazu aufrufen mitzumachen.

Plant-for-the-Planet ist eine inzwischen weltweite Klimaschutzbewegung von Kindern. Das Ziel: 1.000 Milliarden B?ume pflanzen. Hier eine Aktion aus Erfurt.
Plant-for-the-Planet ist eine inzwischen weltweite Klimaschutzbewegung von Kindern. Das Ziel: 1.000 Milliarden B?ume pflanzen. Hier eine Aktion aus Erfurt.

B?ume pflanzen für den Klimaschutz: Plant-for-the-Planet

2007 gründete der neunj?hrige Felix Finkbeiner eine Schülerinitiative mit der Idee, Kinder k?nnten B?ume pflanzen und so die Klimakrise bew?ltigen. Inzwischen hat sich daraus eine weltweite Bewegung entwickelt: Heute sind über 100.000 Kinder auf der ganzen Welt für Plant-for-the-Planet aktiv. Das erkl?rte Ziel: 1.000 Milliarden B?ume?pflanzen. Bereits gepflanzt sind aktuell 13,6 Milliarden. Obwohl Felix inzwischen erwachsen ist, geht es bis heute darum, das Wissen von Kind zu Kind weiterzugeben. Die Hilfe von Erwachsenen oder auch Unternehmen ist dennoch n?tig, beispielsweise als Spendengeber oder Organisator von Pflanzaktionen. Zus?tzliches Plus: Die Organisation hilft Unternehmen Klimaneutralit?t zu erreichen!

Freiwillige sammeln Müll am?heiligen See Gurudongmar im Himalaya auf?5000 Metern H?he im Rahmen eines Projekts der?European Outdoor Conservation Association.
Freiwillige sammeln Müll am?heiligen See Gurudongmar im Himalaya auf?5000 Metern H?he im Rahmen eines Projekts der?European Outdoor Conservation Association.

Beitrag zum Schutz wilder Regionen: European Outdoor Conservation Association

Die European Outdoor Conservation Association (EOCA) wurde 2006 gegründet und ist die gemeinnützige Umweltschutzorganisation der European Outdoor Group (EOG). Um sie zu unterstützen, ist es nicht n?tig, Mitglied der EOG zu werden. Die Mitgliedschaft?steht jedem Unternehmen der Outdoor-Branche offen, unabh?ngig davon, ob es sich um einen Hersteller, Lieferanten, Dienstleister, Einzelh?ndler usw. handelt.

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Die EOCA nutzt Mitgliedsbeitr?ge und Spenden, um Naturschutzprojekte weltweit zu unterstützen. Hundert Prozent der Gelder gehen direkt in die Projekte, die von den Mitgliedern selbst nominiert und gew?hlt werden. In den letzten zw?lf Jahren konnte die EOCA 105 Projekte in 44 L?ndern mit inzwischen drei Millionen Euro unterstützen.

Plogging: Laufen und Müll sammeln

Es geht aber auch ganz ohne finanzielle Mittel und viel sportlicher: Plogging ist eine perfekte Idee für Sportfachh?ndler, die selbst Lauftreffs organisieren. Plogging kommt aus Schweden und verbindet Laufen mit Müll sammeln. Das Wort ist eine Kombination aus ?plocka“ (schwedisch aufheben; pflücken) und Jogging. Zu einer weltweiten Bewegung wurde Plogging durch den schwedischen Umweltaktivisten Erik Ahlstr?m, der sich ?rgerte, dass jeder rumliegenden Müll verurteilt, aber niemand etwas dagegen unternimmt. Inzwischen gibt es in vielen L?ndern Plogging-Gruppen und Plogging-Aktionen, bei der Laufgruppen - ausgestattet mit Handschuhen und Mülls?cken – durch St?dte, Parks und Landschaften ziehen. Es hei?t, Plogging bietet durch das regelm??ige Bücken, Aufheben, Aufrichten und Weiterlaufen ein deutlich abwechslungsreicheres Training als das normale Jogging!

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