体彩江苏7位数走势图:Freeride - Ski- und Snowboard-Freiheit abseits der Piste

排列五走势图带连线图 www.dcfy.net Freeride, das klingt nach Freiheit und extremer sportlicher Herausforderung. Zu Recht, denn kein anderer Wintersport ist aufregender und n?her an der Natur. Die Abfahrt im Tiefschnee, jenseits der pr?parierten Pisten, z?hlt zu den gro?en Abenteuern des Winters.

Freeride

Was bedeutet Freeride?

Freeride ist keine Sportart im eigentlichen Sinne. Der Begriff beschreibt vielmehr die Ausübung eines Sports im freien Gel?nde, das vom Menschen weder abgesteckt noch künstlich pr?pariert wird.

Freeride gibt es nicht nur beim Ski- oder Snowboardfahren, sondern auch beim Mountainbiken. Aber egal ob Wintersport oder MTB: Es geht ?Backcountry“ in unberührte Natur. Skipisten oder künstliche Parcours werden dagegen gemieden.

Ungeachtet dieser Definition gibt es auch im Freeride eine erhebliche Bandbreite bei der Ausübung. Im Wintersport reicht diese vom Freeride auf nicht-pr?parierter Piste neben dem Skilift bis hin zum Extremskifahren über steile Schneefelder in unbekanntem Terrain nach dem Helikopter-Absprung.??

Was zeichnet Freeride aus?

Freeride-Sportler nutzen bei ihrem Sport die Chance, sich den üblichen Konventionen des Massentourismus’ zu entziehen. Sie sind meist in kleinen Gruppen unterwegs und bewegen sich in der Bergwelt abseits der Touristenstr?me. Wichtigstes Ziel ist es, unberührte Tiefschneefelder für die Abfahrt zu erreichen.

Viele Aktive kombinieren die Abfahrt im Gel?nde mit dem Tourengehen. Sie sind damit schon beim Aufstieg unabh?ngig von den Liftanlagen.

Der Reiz beim Freeride setzt sich aus dem ungest?rten Naturerlebnis in den Bergen, der sportlichen Herausforderung und dem Abenteuer zusammen, aus eigener Kraft Neues zu entdecken. Das Risiko, vorrangig durch Lawinenabg?nge und Stürze, wird dabei in Kauf genommen. Mehr als das: Das Unkontrollierbare macht einen Teil des Reizes aus.???

Wie ist Freeride im Wintersport entstanden??

Versetzt man sich rund 100 oder meistenorts auch nur 50 Jahre in der Zeit zurück, ist Freeride ohne Alternative. Zwar hat der Wintersport-Tourismus schon eingesetzt, doch Liftanlagen waren eine Seltenheit. Wer sich hier zum Skifahren in die Berge begab, war Freeride-Sportler – natürlich ohne das zu wissen.

In den 1960ern ?ndert sich das: Der Wintersport boomt, Skitouren sind beliebt und mit dem Snowboard schwappt in den 80ern ein neuer Trend aus den USA nach Europa. Wer cool sein will, f?hrt Board im Tiefschnee, abseits der pr?parierten Pisten – was anfangs auch gar nicht erlaubt gewesen w?re. Man ist Langweiler oder ?Freerider“.

Freeride-Ausrüstung?

Die Ausstattung zum Freeriden ist umfangreich, was vor allem dem Sicherheits-Equipment geschuldet ist. Zun?chst aber geht es um die Wahl der Freeride-Skier, der Schuhe, der Bindung, der Felle, der St?cke und der Bekleidung.

Freeride-Skier sind generell relativ breit (110 mm+), um ein zu starkes Einsinken im Tiefschnee zu verhindern. Eines der wichtigstes Kriterien bei der Auswahl ist das Gewicht: Wer den Berg hochl?uft, um ihn anschlie?end herunterzufahren, sollte Kilos sparen.

Als Grundsatz bei der L?nge gilt: K?rpergr??e + 5 bis 15 cm. Ob es nur um Downhill oder auch um den Aufstieg geht, entscheidet auch bei den Schuhen und bei der Bindung mit. Wer den Anstieg mit einplant, ben?tigt elastischere Schuhe, eine Tourenbindung mit korrektem Z-Wert, Felle und Harscheisen.?

Die – oft bunte – Kleidung sollte funktional sein, also vor allem wasserdicht und atmungsaktiv. Einige zus?tzliche Taschen schaden trotz Rucksack nicht.

Zur Sicherheitsausrüstung z?hlt neben Helm, Brille, Protektoren und Erste-Hilfe-Set eine vollst?ndige Lawinenausrüstung: Lawinen-Verschütteten-Suchger?t (LVS), Lawinensonde und bruchsichere Lawinenschaufel. Der Umgang mit den Ger?ten muss zwingend regelm??ig geübt werden.???????

Zu den wichtigsten Herstellern für Freeride-Skier geh?ren: Atomic, Armada, Amplid, Black Crows, Black Diamond, Fischer, Full Tilt, K2, Rossignol, Salomon, Scott und V?lkl.

Freeride-Wettbewerbe

Wichtigstes Event für Freeride-Snowboarder und -Skifahrer ist die ?Swatch Freeride World Tour“. Ausgetragen wird die Weltmeisterschaft j?hrlich zwischen Januar und April bei bis zu sieben (meist sechs) Veranstaltungen in den USA und in Europa. 2018 feiert die Tour ihr 10-j?hriges Bestehen.?

Risiken im Freeride

Freeride ist umstritten. Neben den pers?nlichen Risiken, denen die Fahrer trotz bester Ausrüstung durch Lawinen und Stürze ausgesetzt sind, spielen ?kologische Bedenken eine Rolle. So wird von Freeride-Gegnern geltend gemacht, dass viele Tiere, deren Lebensraum ohnehin bedroht ist, unn?tig aufgeschreckt und damit in Gefahr gebracht würden. Auch die B?ume sowie die Pflanzen unter dem Schnee k?nnten unter den kühnen Kanten-Fahrten leiden.

Die Wintersport-Orte haben auf diese Kritik reagiert. Einerseits werden in Freeride-Hotspots wie Chamonix, Zermatt, S?lden oder Mittenwald (unpr?parierte) Freeride-Zonen ausgewiesen, andererseits immer mehr Bergregionen als Schutzgebiet für Freeride-Aktivit?ten gesperrt.

In ?sterreich gilt mit dem Forstgesetz ohnehin ein weitgehendes Verbot zum Befahren des Jungwaldes: ?Das Abfahren mit Schiern im Wald ist im Bereich von Aufstiegshilfen nur auf markierten Pisten oder Schirouten gestattet.“