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OutDoor by ISPO: Studie des Rheingold Instituts für ein neues Outdoor-Verst?ndnis

江苏快三开奖结果走势:Konsumenten-Studie: Das sind die Wünsche der Outdoor-Fans

排列五走势图带连线图 www.dcfy.net Die ISPO und das Marktforschungsinstitut Rheingold liefern spannende Erkenntnisse über den Outdoor-Konsumenten. Noch nie war es einfacher für Industrie und Handel, zu erfahren, wie ihre Endverbraucher ticken. Ihre Studie liefert Ergebnisse, die die Denkweise von Industrie und Handel in der Sportbranche nachhaltig ver?ndern.

Zwei Outdoor-Freunde brechen aus dem Alltag aus.
?Outdoor“ kann so vieles bedeuten – auch die Laufrunde vor der Haustür geh?rt dazu

?Ever new horizons“ lautet das Motto der OutDoor by ISPO, die am 30. Juni erstmals in München startet. Vier Tage lang werden die Aussteller in acht Hallen der Messe München ihre Produkte, Trends und Innovationen im Outdoor-Bereich pr?sentieren. ?Immer neue Horizonte“ also. Dazu z?hlt vor allem, dass der Konsument im Fokus steht. Und was seine Wünsche sind, wei? die OutDoor by ISPO dank einer Studie bereits zuvor. Echten Mehrwert liefert dazu ihr kostenloses Whitepaper für H?ndler und Hersteller.

?Letztendlich geht es immer um den Konsumenten. Dieser steht im Mittelpunkt. Daher wollten wir wissen, was verstehen Konsumenten überhaupt unter Outdoor, wie interpretieren sie diesen Begriff. Die Rheingold-Studie hat uns dazu superspannende Antworten geliefert“, sagt Markus Hefter, Exhibition Group Director ISPO Munich & OutDoor by?ISPO.?

Konsumenten werden nach Outdoor-Sehnsüchten befragt

Daraus entstanden ist eine psychologisch motivierte Studie mit der klaren Aussage: ?Outdoor ist ein menschliches Grundbedürfnis“. So lautet auch die überschrift der sieben kostenlosen Whitepaper für H?ndler und Unternehmen.

Im Herbst 2018 startete das Marktforschungsinstitut Rheingold in K?ln mit den Befragungen, erst mit Online-Tagebüchern, um erste Hypothesen zu gewinnen, dann mit Interviews von 18 Personen aus dem ISPO Open Innovation-Kosmos – alle mit einem anderen Zugang zum Thema?Outdoor. Sie wurden nach ihren Wünschen und Sehnsüchten beim Thema befragt.

Outdoor ist den Menschen n?her und vielf?ltiger als gedacht

Die Erkenntnisse daraus dürften die Outdoor-Branche künftig deutlich ver?ndern. Marcel Beaufils, Project Manager bei Rheingold, konkretisiert: ?In unserer schnelllebigen Gesellschaft brauchen wir die Auszeiten, die uns Outdoor bietet.“ Da denkt er auch an neue Wege, die Radler im Stadtverkehr nehmen oder kleine Spiele im Park. ?Die gr??te überraschung ist für mich gewesen, wie nah Outdoor den Menschen sein kann.“

Nicht nur der Ausflug in die Berge war für die Interviewten ein reines Outdoor-Erlebnis, sondern auch die kleine Flucht aus dem Alltag, Momente wie der Sprung mit dem Fahrrad auf den Bordstein. Den Begriff ?Outdoor“ definieren daher auch nicht sture Fakten, sondern die Konsumenten. Er kann sich mit neuen Trends und gesellschaftlichen Ver?nderungen wieder weiterentwickeln.

H?ndler und Marken k?nnen die Menschen unterstützen

Auf der ISPO Munich 2019 stellte Beaufils die Studie der Sportindustrie vor. Er sprach darüber, dass Outdoor zur Kirche von heute werden k?nnte, weil die Sehnsucht nach Auszeiten bei den Menschen w?chst und Outdoor Erholung bringt. H?ndler und Marken sollten sie dabei auf ihrem Weg ?nach drau?en“ unterstützen. Im Grunde ist der Einkauf bereits der erste Schritt zum Outdoor-Erlebnis.

M?glichkeiten der Hilfe gibt es viele, gro?e Globetrotter-Filialen mit Test-Areas etwa. Allerdings k?nnen auch kleine H?ndler durch die Studienergebnisse profitieren. ?Sie k?nnen den Leuten individuell gerecht werden“, sagt Frank Quiring, Mitglied der Gesch?ftsführung?bei Rheingold. ?Wir, als Kunden,?wollen als ?Ich‘ gesehen werden. Und wir wollen, dass Marken oder H?ndler uns dabei helfen.“ Dazu reichen auch weniger Quadratmeter: vielleicht etwa eine Test-Area, bei der man verschiedene Lichteinflüsse auf die Sonnenbrille testet. Oder kleine Mini-Rampen und Oberfl?chen, um Bergschuhe zu testen.

Vier Dimensionen des ?Drau?en-Seins“

Der erste Schritt des Outdoor-Erlebens ist n?mlich die Planung. Bis zum Nachhause Kommen und der Rückkehr in den Alltag mit einem Gefühl der St?rke gibt es eine Reihe weiterer Schritte. Marken k?nnen dabei zu zuverl?ssigen Partnern der Endverbraucher werden.

Wichtig dabei: Rheingold hat vier Dimensionen von Outdoor identifiziert. Es geht los beim klassischen ?in die Natur gehen“, wird erweitert durch ?Survival-Touren und Adrenalin-Kicks“ und neuen Feldern wie dem ?gerahmten Eskapismus“ und ?Urban Outdoor“. Darin steckt viel Potenzial: Hochseilgarten, Tough Mudders oder Indoor Climbing werden immer beliebter, weil die Menschen weniger Zeit haben und dafür nicht so viel Equipment brauchen und flexibel bleiben. Zudem w?chst auch bei der Stadtkleidung das Bedürfnis nach Nachhaltigkeit und Funktion – eine weitere Chance für die Outdoor-Unternehmen. Gerade Surf-Marken wie Quiksilver oder Roxy haben das seit Jahren erkannt.

Gezielte Werbung, um den Einstieg in Outdoor zu erleichtern

Alle vier Dimensionen werden übrigens je nach aktueller ?Sehnsucht“ der Konsumenten bevorzugt. ?Die Industrie kann davon lernen, dass es um Verfassungen geht“, sagt Quiring.??Dass es im Outdoor nicht darum geht, Zielgruppen, etwa sportliche junge M?nner, anzusprechen, sondern die vier Verfassungen.“

Die jeweiligen Verfassungen, also die jeweiligen Stimmung der Konsumenten bei der Planung und Durchführung des?n?chsten Outdoor-Trips (Park oder Berg, per Rad oder zu Fu?),?kann man als Unternehmen oder H?ndler gezielt ansprechen, auch in der Werbung. ?Es sollte in der Musik, in den Bildern und Stories aufgenommen werden“, sagt Beaufils. Aber auch bei den Produktnamen: Die Snowboardmarke Bateleon nennt etwa ein Produkt Goliath. ?Sie wecken damit eine Welt, die zum Snowboarden passt. Würde ich etwas zum Spazierengehen Goliath nennen, würde es von der Verfassung her aber nicht funktionieren.“

Noch zeigen die Outdoor-Unternehmen zu viele Profis

Startet etwa ein Unternehmen eine Kampagne, um in den Klettermarkt einzusteigen, sollte es sich erst klar werden, ?dass es keine Kletter-Zielgruppe gibt, sondern eine Kletter-Verfassung: was einem Klettern gibt, welche Motive dahinter liegen“, sagt Quiring. Wenn es das wei?, kann es verschiedene Stories entwickeln, um Menschen in die Verfassung zum Klettern zu bringen.

Bisher vermitteln nach den Erkenntnissen von Rheingold allerdings noch zu viele Unternehmen in ihrer Bildsprache noch einen schwierigen Einstieg in die Outdoor-Welt. Sie zeigen Profis, doch die Konsumenten sehnen sich nicht alle nach einem Wettkampf, sondern auch nach Entspannung. Erst einmal macht zu viel Leistungsorientierung ja Angst – und jeder Konsument kann ohnehin nicht vor seiner Haustüre Extrembergsteigen.

Der n?chste Schritt: von der Baumarkt-Branche lernen

Als Beispiel, von dem die Outdoor-Branche lernen kann, sieht Rheingold daher die Baumarkt-Branche. Die hat in den vergangenen Jahren in ihrer Ansprache den Schritt weg von der kleinen Profigruppe, den Handwerkern, gemacht und alle Heimwerker angesprochen. Denn wenn umso mehr Menschen ?Selbst-Machen“ binden sich neue Kunden an die Unternehmen.

Und genau darum geht es ja. ?Wir haben die Studie nicht gemacht, weil es der Outdoor-Branche schlecht geht. Sondern wir haben die Studie gemacht, um der Outdoor-Branche zu zeigen, was es noch für Potenziale gibt“, sagt Frank Quiring.?Nun gilt es für den Handel und die Industrie, diese zu nutzen.

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